comSysto bei XING

22
.
06
.
2017

Der Agile Incubator von comSysto

Agil schneller zu innovativeren Produkten

Auf der Reply Xchange am 23.6.17 in München stellt comSysto seinen Agile Incubator der Öffentlichkeit vor. In diesem erhalten Kunden umfassende Unterstützung bzgl. agiler Vorgehenweise, (cloudbasierter) Technologien und agiler Organisation ihres Unternehmens. Als Ergebnis erhalten die Kunden ein vermarktbares Produkt, fitte agile Teams und eine cloudbasierte Arbeitsumgebung.

Torsten

Agile Coach

Um ihre Time-to-Market zu verkürzen, müssen Unternehmen schneller werden. Um im Wettbewerb zu bestehen, müssen sie zudem innovativer werden. Agile Vorgehensweisen versprechen, dies zu lösen. Um agile Vorgehensweisen zu implementieren, müssen Unternehmen aus dem unübersichtlichen Angebot das für sie passende finden. Anschließend stehen sie vor der Herausforderung, die agile Vorgehensweise ins eigene Tun zu übersetzen und so gleichzeitig den Kulturwandel zu „Be more agile“ zu vollziehen.

Genau an dieser Stelle setzt der Agile Incubator von comSysto an: An der Seite von erfahrenen agilen Profis erstellen Ihre Mitarbeiter neue Produkte und Lösungen für die Kunden Ihres Unternehmens. Dabei erlernen und festigen Sie agiles Vorgehen durch konkretes Tun und lernen Systemlandschaften und Tools kennen, die Sie für die praktische Agilität benötigen. Neben echten Produkten ist der erreichte Kulturwandel das eigentliche Ergebnis.

Wie es funktioniert

Agiles Arbeiten erlernt man am besten, indem man es selber tut.“ Dazu kommen Kunden mit einer Produkt- oder Geschäftsidee und ihren Teams zu uns. Gemeinsam transformieren wir agil diese Idee inkl. der Art und Weise, wie man damit Geld verdient in ein Produkt mit zugehörigem Service. Zum Schluss nimmt der Kunde das marktreife Produkt, seine jetzt agil arbeitenden Teams und deren cloudbasierte Arbeitsumgebung in sein Unternehmen mit und setzt so seine Erfolgsgeschichte fort.

Hoch flexibel

Der Agile Incubator ist hoch flexibel: Da als Voraussetzungen lediglich eine Internetverbindung und Strom benötigt werden, kann der Agile Incubator überall – auch inhouse beim Kunden – aufgebaut werden.

Falls der Kunde nur eine Idee und keine eigenen Mitarbeiter hat, stellen wir ihm unsere in Agilität erfahrenen Mitarbeiter zur Verfügung und unterstützen ggf. beim Personalaufbau. Klassische Business Entrepreneurs wollen nur ein Produkt realisieren, ohne eigene Strukturen und Mitarbeiter aufzubauen. Ihnen stellen wir unsere erfahrenen Mitarbeiter zur Verfügung.

Diese und weitere Punkte ermöglichen es nahezu jedem, Kunde des Agile Incubators zu werden.

Partner an Bord

Beim Agile Incubator hat comSysto Partner an seiner Seite: Amazon WebServices, Atlassian, Boxfuse, Hazelcast, New Relic und Pivotal. Die in langjährigen Beziehungen gesammelten vielfältigen Erfahrungen in Technologie und Zusammenarbeit stellen wir dem Kunden zur Verfügung.

Die Phasen in der Produktentwicklung

Typischerweise gliedert sich die Produktentwicklung in folgende vier Phasen: Zunächst wird in Phase 1 die Idee entwickelt und getestet, danach in Phase 2 das Geschäftsmodell validiert. Anschließend in Phase 3 bzw. 4 das Produkt bzw. der zugehörige Service entwickelt. (Zur Vereinfachung der weiteren Darstellung wird hier zunächst von einzelnen abgeschlossenen, sequenziell aufeinander folgenden Phasen ausgegangen. Am Ende des Beitrags wird auf die in der Realität gelebte Struktur eingegangen.)

Genau diese Phasen bildet der Agile Incubator ab (s. Abbildung 1).

Abbildung 1: Der Aufbau des Agile Incubators entspricht den einzelnen Phasen in der Produktentwicklung

Die Phasen umfassen im Einzelnen:

Phase 1 – Entwickeln der Idee: Zunächst wird die Idee entwickelt und getestet. Im Fokus steht dabei immer der Kunde, den das Produkt begeistern soll. Dabei sind u.a. folgende Fragen zu beantworten: Worum geht es bei dem Produkt? Was ist neu? Wo besteht die Differenzierung zu bisherigen Lösungen? Welche Lösung soll das neue Produkt ablösen? Als Methoden werden in dieser Phase u.a. DesignThinking und MindPractice® eingesetzt.

Phase 2 – Entwickeln des Geschäftsmodells: Jedes Produkt muss mindestens seine Kosten verdienen. In dieser Phase wird validiert, wie mit dem Produkt Geld verdient wird. Dabei kommen u.a. Lean Startup, DesignThinking und MindPractice® zum Einsatz. 

Phase 3 – Entwickeln des Produktes: In dieser Phase wird das Produkt agil entwickelt, je nach Größe des Produktes auch (de)skaliert. Als Vorgehensweisen kommen u.a. Scrum, XP und Kanban zum Einsatz. 

Phase 4 – Entwickeln des passenden Services: Jedes Produkt wird durch einen passenden Service vervollständigt. Dieser wird mit dem Produkt entwickelt. Als Vorgehensweisen kommen auch hier u.a. Scrum, XP und Kanban zum Einsatz.

Agilität ist mehr als nur Sprints

Es genügt jedoch nicht, nur diese vier Phasen umzusetzen: Das Ganze muss auch organisiert werden. Und genau diese „Klammer“ um die Phasen entscheidet über den Erfolg der agilen Bemühungen. Agilität ist ein Mindset und erfordert mehr als das Arbeiten in Sprints (vgl. [Sch17]). Für den Erfolg der agilen Bemühungen sind unterstützende Prozesse notwendig, die zu Agilität passen müssen – von Entscheidungsprozessen über Zeiterfassung bis zum Recruiting. „Ein bisschen agil“ geht eben nicht – Agilität ist nichts, das man nebenbei oder zusätzlich mitmacht. Agilität ist eine grundlegend andere Art und Weise, wie wir unsere Arbeit organisieren – dies muss sich dann auch in den Unterstützungsprozessen widerspiegeln.

Und genau hier liegt das Alleinstellungsmerkmal des Agile Incubator: Basierend auf unseren Erfahrungen als agiles Unternehmen bieten wir zusätzliche Unterstützung beim Aufbau eben dieser „Klammer“. Der Kunde bekommt so auch die Organisation eines agilen Unternehmens!

Keine sequenziellen Phasen

(Zur eingangs getroffenen Aussage, dass die genannten Phasen nicht abgeschlossenen sind und sequenziell aufeinander folgen.) Die Produktentwicklung gliedert sich in zwei Teile [Pat17]: Discovery – Entwickeln von Idee und Geschäftsmodell – und Delivery – Entwickeln von Produkt und Service. Beide werden getrennt dargestellt, da sie jeweils unterschiedliche Tätigkeiten mit unterschiedlichen Arten zu denken erfordern [Pat17]. Allerdings sind sie eng verwoben: Erkenntnisse beim Test des Minimal Viable Products während der Entwicklung können Geschäftsidee und -modell beeinflussen oder sogar ändern. Und genau dies berücksichtigt der Agile Incubator: Da ein Team jeweils beide Teile – Discovery und Delivery – zu seinem (Teil-)Produkt verantwortet und durchführt, fließen die Erkenntnisse einer Phase/eines Teils unmittelbar in die anderen Phasen/Teil ein, um ein noch besseres, ein den Kunden noch begeisternderes Produkt zu erstellen.

Zu weiteren Ausführungen dazu s. [Pat17].

Zusammenfassung

Der Agile Incubator ist der Weg, um Agilität praktisch zu erlernen und umzusetzen und so den erforderlichen Kulturwandel zu vollziehen. Kunden erhalten dabei umfassende methodische und technologische Unterstützung in allen Phasen der Entwicklung ihres eigenen Produktes. Zu funktionierender Agilität gehört auch die komplette agile Organisation, d.h. auch sämtliche Unterstützungsprozesse agil zu gestalten.

Quellenangaben

Pat17: Patton, Jeff: Dual Track Development is not Duel Track. Blogeintrag vom 10.05.2017, http://jpattonassociates.com/dual-track-development/

Sch17: Scheller, Torsten: Auf dem Weg zur agilen Organisation. Wie Sie Ihr Unternehmen dynamischer, flexibler und leistungsfähiger gestalten. Vahlen, München, 2017.

Wir erarbeiten anspruchsvolle und innovative Softwarelösungen mit großer Leidenschaft. Projekte betreuen wir ganzheitlich und mit voller Transparenz: Sie bekommen von uns alles aus einer Hand. Bei der Entwicklung von Lösungen orientieren wir uns an zwei Phasen…

Themen:

Kommentare?

comSysto Logo