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2017

Vom konventionellen Foto zum Mangatar - wir im Laufe der Zeit

Es gibt viele Möglichkeiten, sich als Team nach außen darzustellen. Einige haben wir schon mal ausprobiert. Eine kleine Zeitreise durch unsere Porträit-Vergangenheit und die Erkenntnis woran uns am meisten liegt.

Diana

Kommunikationsvirtuosin

Die Überlegung stellt jedes Unternehmen früher oder später auf: wollen wir unser Unternehmen in persona darstellen und warum? Gründe gibt es verschiedenste, dafür und dagegen. Die einen möchten Kompetenz demonstrieren, die anderen den Teamspirit greifbarer machen. Wiederum andere wollen dadurch Transparenz schaffen oder auch die Unternehmensbroschüre bzw. Website persönlicher gestalten. In jedem Fall geht es um die Außendarstellung und, wenn wir beim Selbstbild mal bleiben, um die gewünschte Außenwahrnehmung.

Fotoshooting im MTZ

Einige Jahre bereits im Geschäft, sahen die ersten Schritte bei uns sehr klassisch aus. Im Zuge der Erstellung einer Unternehmensbroschüre war das Ziel, ein paar Zitate und Fotos von Kollegen aus dem Projekt hinzuzufügen. Damals haben wir zwei kleine Büroräume im MTZ unser Eigen nennen dürfen. Und das luftige Atrium des Technologiezentrums sollte “Schauplatz des Verbrechens” werden. Wir organisierten für einen Tag ein professionelles Fotoshooting inkl. Make-Up-Artist und Business-Outfits. Insgesamt waren wir keine 20 Kolleginnen und Kollegen, von denen aber nur drei dauerhaft nicht im Projekt beim Kunden saßen, sprich nicht anreisen mussten fürs Shooting.

Angestrebte Wirkung war:

Kompetenz
Seriosität
Verlässlichkeit

Aber urteilt selbst:

MTZ Daniel
Daniel - das einzige Mal in bis dato sieben Jahren, dass ich ihn im Hemd sah.
MTZ Tom
Tom - das Lächeln schon deutlich breiter. Er ist in der Tat Hemdträger.
MTZ Sekib
Sekib - ein Schelm, der glaubt, dass er immer so gekleidet ist.

Der Shooting-Tag sah so aus, dass wir Zeitslots definiert haben, in denen wir in Grüppchen antanzen durften. Frühmorgens kam unser eigens für diese Aktion gebuchter Fotograf Frank mit seiner Profi-Ausrüstung angerückt und brachte sich in Position. Die meisten von uns hatten nach Jahren mal wieder ein Hemd bzw. sogar einen Anzug aus dem Schrank gekramt. Wer genau hinsieht, erkennt auch schnell wer gerade gemeint ist. ;-) Nacheinander pinselte uns eine Make-Up-Artistin mittels hautfarbenen Staub die vergangene Zockernacht aus dem Gesicht. Ob Knitter- oder Gesichtsfalte, ihr könnt euch in etwa ausmalen was für ein Heidenspaß das war, uns so zu erleben.

Aber bei aller optisch demonstrierter Kompetenz und Seriosität - das Ganze wollte nicht so recht passen. Wir überzeugten schon damals lieber durch Charakter, Wissen, Individualismus und Empathie, und zwar so wie wir eben sind und uns kleiden. Die Folge war, dass es nie eine zweite Auflage dieser Unternehmensbroschüre gab. Die Bilder haben wir allen Kollegen zur Verfügung gestellt. Die einen nutzen sie gerne, auch für andere, private Zwecke, die anderen lieber nicht.

Personalisierte Cartoons

Mit dem folgenden Umbau unseres Webauftritts kam dann recht schnell die nächste Idee auf, uns auf unsere zukünftigen Kollegen zu konzentrieren und hier einen viel besseren Einblick in unseren spannenden und entspannten Alltag zu gewähren. Wir bauten eigens hierfür eine Karriereseite - viel individueller, vier persönlicher, viel lockerer als unser bisheriger Webauftritt. Wir haben über jeden von uns ein paar Infos und Fotos zusammengetragen. Sowas wie Hobbies, Markantes, auch beliebte Comic-Figuren oder etwas was unseren Charakter beschreibt. Dann engagierten wir einen Cartoon-Zeichner via Elance, der dann aus diesen Infos und Bildern Cartoons kreiert hat. Immer wenn einer fertig war, waren wir mal wieder am Lachen. Hier ein Schätzchen aus meinem Archiv:

Elance-Gruppe
Von links nach rechts: Tennis-Tom, Daniel (zwar CEO, aber kein Anzugmensch), Sekib (FCB-Seele), Maxim (Orakel- bzw- Oracle-Zauberer), Damir (Bayerischer Architekt), Samer (Fiat-Fahrer), Max (Sanitäter-Geek) und Stefan (Radl-Fan)

Ihr könnt euch vorstellen, was für ein Riesenaufwand das war. Das Sammeln der Infos ging noch relativ schnell. Aber die Abstimmung für jeden einzelnen Cartoon erfolgte ausschließlich schriftlich, und unser Designer saß in Thailand! Die Zeitverschiebung, die damit verbundenen Verzögerungen und letzten Endes auch die Kosten waren dann ausschlaggebend, weswegen wir uns nach einer Alternative umsahen.  

Die Ära Mixee

Dies war die Geburtsstunde unserer allseits geliebten Mixees. Wir kamen darauf, dass jeder von uns ganz easy peasy über die Website von MixeeLabs seinen eigenen Avatar (dort Mixee genannt) erstellen kann. Haare, Mimik, Klamotte - alles kann man im Nu selbst zusammenstellen. Ab da hatte jeder neue Mitarbeiter, jede neue Kollegin spätestens am ersten Arbeitstag, einen der wichtigsten und ersten Tasks zu erledigen, einen Mixee für sich zu zaubern. Wir haben die digitale Version dann auf unsere Teamseite gestellt (die Karriereseiten haben wir mittlerweile wieder in unsere eigentliche Website integriert; wer schnell ist, sieht noch die Mixees online) und zur Freude aller auch zwei Stück in 3D drucken lassen. Einen Mixee bekam man selbst, der andere ist in unserer Mixee-Vitrine im Headoffice zu bewundern.

Mixee-Gruppe 1
Über drei Jahre...
Mixee-Gruppe 2
...begleiteten uns unsere Mixees...
Mixee-Gruppe 3
...und dann war es an der Zeit für was Neues...

Unser Glück währte gute drei Jahre. MixeeLabs hat diesen Service nun eingestellt und wir standen wieder vor dem Problem, wie wir sozusagen unser Gesicht weiterhin wahren können.

Mangatare, der neue heiße Sh*t

Die Lösungsansätze gingen in verschiedene Richtungen. Anderer Anbieter, der Gleiches leistet? Vielleicht was mit Lego-Figuren? Selbst was programmieren im Rahmen eines Labs? Es sollte in jedem Fall individuell zu erstellen sein. Es sollte ein spielerisches Element haben und einfach im Handling sein. Wenn es dann auch noch nicht viel kostet, ja dann wären wir beim Wunschkonzert.

Am Ende kam raus, dass die Lösung schon längst bei uns im kleinen Kreise gelebt wird. Ein paar Kollegen von uns haben sich vor langem schon sogenannte Mangatare erstellt und nutzen diese beispielsweise in unserem Firmenchat bei Slack. 

Von links nach rechts: Manuel, Mark, Sabine und Otto

Dann kam uns noch, dass wir in dem einen oder anderen Projekt die Mixees auf kleine Magnete haben drucken lassen. Wir nutzen sie zur Sprintplanung.

Magnet-Mixee
Mixee-Magnete im Projekteinsatz

Und damit ward die Lösung gefunden! Nicht nur, dass Mangatare weitaus mehr Konfigurationsmöglichkeiten bieten, mit dem Druck auf Magnete wird auch noch ein sehr nützliches Gimmick für den agilen Arbeitsalltag daraus! Ja, kann es denn noch besser werden? Es bleibt spannend. :-)

Schlussnote:

Das Schreiben dieses Blogposts war begleitet von vielen schönen Erinnerungen, noch mehr Schmunzlern und der Gewissheit, dass wir mit jedem Schritt uns selbst nähergekommen sind. Wenn ich daran denke wie oft Bewerber an unserer Mixees-Vitrine hängenbleiben und fragen was es damit auf sich hat, dann bin ich gespannt darauf, wie sie in Zukunft auf unsere Mangatare reagieren. Bei uns kommen sie jedenfalls sehr gut an.

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