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UNSERE VORGEHENSWEISE

Wir setzen auf unsere explorative, iterative, auf Erkenntnisgewinnung ausgerichtete Vorgehensweise, um die bestmögliche Transparenz zu erreichen, das Gesamtprojektrisiko zu minimieren und dieses Risiko fair auf die Vertragsparteien aufzuteilen. Kommerziell bzw. bei der Vertragsgestaltung spricht man auch vom agilen Festpreis. Grob wird zwischen zwei Phasen unterschieden:

Icon Die richtige Lösung bauen

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DIE RICHTIGE
LÖSUNG BAUEN

Icon Die Lösung richtig bauen

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DIE LÖSUNG
RICHTIG BAUEN

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1. die richtige lösung bauen

Exploring and Deliberate Discovery

In dieser eher konzeptionell ausgerichteten Phase steht keine vollumfängliche Softwarefunktionalität im Vordergrund, sondern das möglichst rasche Akkumulieren und Sammeln von validiertem Wissen darüber, wie das zu entwickelnde Produkt genau aussehen sollte. Die größte Verschwendung, die bei solchen Softwareprojekten entstehen kann, ist sicherlich immer noch ein Produkt, das kein Benutzer braucht bzw. benutzen möchte. Die Phase kann auch mehrere Iterationen bzw. Sprints durchlaufen und spätestens am Ende der Phase wird ein Minimum Viable Product (MVP) in Form eines HTML/CSS- Prototypen ausgeliefert, in Workshops diskutiert und durch unterschiedliche UX Research Methoden möglichst objektiv validiert.

Minimum Viable Product (MVP)

Folgende Skills, Methoden und Konzepte spielen in dieser Phase neben reiner Entwicklungstätigkeit eine entscheidende Rolle:

  • Lean UX (Paper Prototypes, Sketching, Wireframing, Mockups, Low- & High-Fidelity Prototypes, Web Design mit HTML(5) & CSS(3))
  • UX Research
  • Lean & Agile Product Management, Definition von Personas
  • Ideation, Gamestorming, Design Thinking, Customer Development, Getting Out Of The Building, Usability Konzepte & User Tests
  • Minimum Viable Product, Validated Learning, Rapid Feedback Loops
  • Usage Metrics und KPIs, Real Time Analytics, Funnel Analysis, Cohort Analysis, Split Tests
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2. die lösung richtig bauen

Iterative Delivery

Die in der ersten Phase angeforderten Funktionen werden als Erstes in Epics und (falls möglich und gewünscht) User Stories verfasst. diese werden anschließend priorisiert, in einer Serie von aufeinander aufbauender MVPs gruppiert und in einem zentralen Product Backlog inkl. der ersten belastbaren Aufwandschätzung mit Story Points erfasst. MVPs sollen wiederum in aufeinander aufbauende Minimal Marketable Products (MMPs) gruppiert werden. Als Methode bei der Projektdurchführung wird die agile Softwareentwicklung nach Scrum bzw. „Scrumban“ mit kurzen Iterationen (Sprints) gewählt. Mit einer Sprint-Länge von 2 Wochen und einer Teamgröße von maximal 7 Personen, orientiert man sich ausschließlich an der Maximierung des geschäftlichen Wertes der jeweiligen Software, die eine häufige Priorisierung erfordert. Nach jedem Sprint wird eine lauffähige Softwareversion ausgeliefert, die vom Auftraggeber im Rahmen einer Sprint-Demonstration begutachtet wird. MVPs und MMPs sind das Ergebnis aus mindestens einem oder in der Regel mehreren Sprints und stellen vollfunktionsfähige Zwischenstände des entstehenden Softwareproduktes dar. Sie unterscheiden sich nur in der Zielsetzung. Während bei den MVPs nach wie vor die Risikominimierung im Vordergrund steht, geht es bei MMPs primär um die Reduktion der Zeit bis zur Markteinführung.

Minimal Marketable Product (MMP)
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